8 tropische Früchte mit antioxidativen Pflanzenstoffen
Du interessierst dich für Früchte mit Antioxidantien? Das dunkle Violett der Açaí-Beere, die Säure der Camu-Camu-Frucht und die roten Granatapfelkerne zeigen, wie unterschiedlich tropische Früchte sein können. Je nach Frucht liefern sie Vitamin C, Carotinoide oder Polyphenole. Entdecke, was die acht Früchte auszeichnet und wie du sie genießen kannst.
Camu-Camu
Vitamin C und Polyphenole

Klein und ausgesprochen sauer: Camu-Camu fällt durch Vitamin C und Polyphenole auf. Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Wie viel davon in der Frucht steckt, hängt unter anderem von Reifegrad und Verarbeitung ab.
Amla (Indische Stachelbeere)
Vitamin C und pflanzliche Gerbstoffe

Amla, auch Indische Stachelbeere genannt, schmeckt kräftig und herb-säuerlich. Die Frucht enthält Vitamin C und Gerbstoffe, die zu den Polyphenolen gehören. Wenn du säuerliche Früchte magst, lohnt es sich, Amla kennenzulernen.
Guave
Vitamin C und Lycopin in rosafarbenen Sorten

Guaven liefern reichlich Vitamin C. Sorten mit rosa oder rotem Fruchtfleisch können außerdem Lycopin enthalten – ein Carotinoid, das zu ihrer Farbe beiträgt. Frisch gegessen kommen Duft und Konsistenz der Guave besonders gut zur Geltung.
Açaí-Beere
Anthocyane und Polyphenole

Ihre tiefviolette Farbe verdankt die Açaí-Beere zum Teil den Anthocyanen, einer Gruppe pflanzlicher Polyphenole. Für eine Açaí-Bowl lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste: Ungesüßtes Fruchtpüree lässt den Eigengeschmack besser zur Geltung kommen.
Granatapfel
Polyphenole in Kernen und Saft

Granatapfelkerne enthalten Polyphenole, darunter Ellagsäure und verwandte Verbindungen. Mit ihrem süß-säuerlichen Geschmack passen sie zu Joghurt, Salat oder Haferflocken. Wenn du die Kerne isst, bekommst du auch ihren Biss und ihre Ballaststoffe.
Kakao
Flavanole in den Kakaobohnen

Kakaobohnen enthalten Flavanole – Polyphenole, die wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften untersucht werden. Ungesüßtes Kakaopulver gibt Joghurt oder einem Getränk eine herbe Note. Süße Schokolade ist anders zusammengesetzt.
Physalis (Kapstachelbeere)
Carotinoide und phenolische Verbindungen

Die kleine orange Physalis heißt auch Kapstachelbeere oder Uchuva. Sie enthält Carotinoide, Vitamin C und phenolische Verbindungen. Ihr süß-säuerlicher Geschmack bringt Abwechslung in den Obstteller und passt gut zu Naturjoghurt.
Mangostan
Weißes Fruchtfleisch; Xanthone vor allem in der Schale

Unter der violetten Schale der Mangostan steckt saftiges, leicht säuerliches Fruchtfleisch. Viele der untersuchten Xanthone befinden sich vor allem in der Schale, die gewöhnlich nicht mitgegessen wird. Genieße das Fruchtfleisch wegen seines Geschmacks – es ist nicht dasselbe wie ein Schalenextrakt.
Diese Auswahl zeigt Früchte mit unterschiedlichen Nährstoffen und Pflanzenstoffen. Die Reihenfolge der Karten ist keine Rangliste ihrer antioxidativen Wirkung. Sorte, Reife und Verarbeitung können die Zusammensetzung verändern. Laborergebnisse mit Extrakten belegen nicht, dass der Verzehr der Frucht dieselben Effekte hat.